5S BOS.Util Logo

Datenschutz- & Sicherheitserklärung

5S BOS.Util – Netzlaufwerk-Virtualisierung & Konnektivität für Einsatzorganisationen

Datenschutzrechtliche und sicherheitstechnische Unbedenklichkeit
5S BOS.Util wird unter Einhaltung höchster Sicherheits- und Datenschutzstandards durch 5S Projects entwickelt und implementiert. Sämtliche Kernanforderungen bezüglich Vertraulichkeit, Integrität und dem Schutz vor unbefugtem Datenabfluss wurden auf Architektur- und Implementierungsebene umgesetzt.

1. Übersicht der Schutzmaßnahmen

1.1 Lokale Datenverschlüsselung

  • Kein Klartext im Speicher/auf Platte: Verbindungsdaten (wie Passwörter) werden niemals im Klartext in der lokalen Settings-Datenbank hinterlegt.
  • Integrierte Verschlüsselung: Die sensiblen Profildaten werden unter Verwendung der integrierten Windows-Verschlüsselungsmechanismen geschützt. Dies stellt sicher, dass die Daten nur von berechtigten Windows-Konten bzw. auf dem jeweiligen Zielsystem ausgelesen werden können. Ein unbefugtes Auslesen durch fremde Benutzerkonten ist ausgeschlossen.

1.2 Absicherung der Settings-Datenbank

  • Restriktive Zugriffsrechte: Das lokale Anwendungsdatenverzeichnis und die darin enthaltene Settings-Datenbankdatei sind durch restriktive Betriebssystem-Zugriffsrechte (Access Control Lists) geschützt.
  • Zugriffsbeschränkung: Lese- und Schreibzugriffe werden ausschließlich für den administrativen Betrieb des Hintergrunddienstes sowie für die Windows-Administratorengruppe gewährt. Standardbenutzer besitzen keinerlei Zugriffsrechte auf die Settings-Datenbankdatei.

1.3 Schutz des Arbeitsspeichers

  • Minimierung der Arbeitsspeicher-Verbleibzeit: Kennwörter und sicherheitskritische Werte werden nach der Verwendung im Arbeitsspeicher umgehend unbrauchbar gemacht, um ein Auslesen zu verhindern.
  • Sichere Eingabemethoden: Die Anwendung erfasst Passwörter über sichere Eingabefelder direkt in geschützten Datenstrukturen, statt unsichere Klartext-Kopien im Arbeitsspeicher vorzuhalten.

1.4 Protokollierungsschranken & Anonymisierung

  • Filterung von Anmeldedaten: Das systemweite Logging fängt sicherheitskritische Informationen wie URLs, Passwörter und Tokens automatisch ab und maskiert diese vor dem Speichern im Log.
  • Pfad-Anonymisierung: Dateipfade von Dokumenten werden im Fehlerprotokoll anonymisiert, um Rückschlüsse auf sensible Dateistrukturen zu verhindern.
  • Loop-Schutz: Interne Datenbanktransaktionen und Systemereignisse werden gezielt vom Logging ausgeschlossen, um unbeabsichtigte Datenschleifen zu vermeiden.

1.5 Telemetriefreies Netzwerk-Monitoring

  • Keine Verfolgung: Der Verbindungstest zur Überprüfung der Online-Konnektivität führt ausschließlich minimalistische und anonymisierte Anfragen an öffentliche oder vom Administrator definierte Server aus.
  • Datenschutzkonforme Datenübertragung: Bei der Prüfung des Netzwerkstatus werden keine benutzerspezifischen Header, Cookies oder Tracking-Parameter übertragen.

1.6 Ausschluss temporärer Dokumentenentwürfe

  • Keine Übertragung von Entwürfen: Das virtuelle Dateisystem filtert temporäre Arbeitsdateien und Systemsicherungsdateien automatisch heraus, um zu verhindern, dass unvollständige Bearbeitungsstände auf externe Server hochgeladen werden.

1.7 Portabler Konfigurationsexport

  • Verschlüsselter Export: Beim Exportieren der Konfigurationen wird die Datei mit einem starken, vom Nutzer definierten Kennwort nach Industriestandard verschlüsselt. Ohne dieses Master-Kennwort ist kein Auslesen der Zugangsdaten möglich.

2. Erklärung zur Bibliotheksauswahl

Es wurde sichergestellt, dass ausschließlich datenschutzrechtlich unbedenkliche, quelloffene und etablierte Standard-Bibliotheken verwendet werden. Es findet keinerlei Datenübertragung an Drittanbieter oder Telemetrie-Dienste statt.

Sämtliche Datenverbindungen werden direkt und verschlüsselt an die vom Administrator in den Profilen hinterlegten Server-Endpunkte (WebDAV, SFTP, NAS) übertragen.

Stand: Juli 2026
← Zurück zu 5S BOS.Util